Shopify Kosten: Pläne, Gebühren, Zusatzkosten
· DigifyNow
Ihre Shopify-Kosten bestehen aus drei Teilen: der monatlichen Plangebühr, einer Gebühr auf jede Zahlung und den Zusatzkosten für Theme, Apps, Domain und Umsetzung. Je höher der Plan, desto höher die Grundgebühr und desto niedriger der Prozentsatz je Kartenzahlung. Nutzen Sie statt Shopify Payments einen externen Zahlungsanbieter, kommt eine zusätzliche Transaktionsgebühr dazu. Welcher Plan passt, sehen Sie erst, wenn Sie Ihren erwarteten Kartenumsatz gegen die Plangebühr rechnen. DigifyNow ist Partner von Shopify.
Shopify Kosten pro Monat: Wovon hängen sie ab?
Kurz gesagt: Shopify kostet eine feste Plangebühr pro Monat plus eine Gebühr auf jede Zahlung, und dazu kommen Theme, Apps, Domain und Umsetzung. Welcher Plan der günstigste ist, hängt von Ihrem Kartenumsatz ab, nicht vom Abopreis allein. Shopify bietet die Pläne Basic, Grow, Advanced und Plus an. Bei Basic, Grow und Advanced zahlen Sie im Jahresabo pro Monat weniger als bei monatlicher Zahlung, binden sich dafür aber für ein Jahr. Eine Einrichtungsgebühr verlangt Shopify laut der offiziellen Preisseite shopify.com/de/preise (Stand: Oktober 2026) nicht. Ob die dort genannten Preise netto oder brutto gemeint sind, steht auf der Seite nicht. Klären Sie das beim Abschluss oder mit Ihrer Steuerberatung, statt es einfach anzunehmen. Die aktuellen Beträge schauen Sie am besten direkt auf der Preisseite nach, denn Shopify passt seine Preise immer wieder an. Ein Betrag aus einem älteren Vergleichsartikel ist keine gute Grundlage für Ihre Kalkulation. Zur Offenheit: DigifyNow ist Partner von Shopify, genauer offizielle Shopify-Partneragentur. Alle unsere Partnerschaften stehen auf der Seite mit unseren Systemempfehlungen.
| Plan | Grundgebühr im Vergleich | Satz je Online-Kartenzahlung über Shopify Payments | Zusätzliche Transaktionsgebühr bei externem Zahlungsanbieter |
|---|---|---|---|
| Basic | niedrigste der Standardpläne | höchster Satz, plus fester Anteil je Zahlung | höchster Satz |
| Grow | mittel | niedriger als bei Basic, gleicher fester Anteil | niedriger als bei Basic |
| Advanced | höchste der Standardpläne | niedriger als bei Grow, gleicher fester Anteil | niedriger als bei Grow |
| Plus | deutlich darüber, individuell vereinbart | niedrigster Satz, gleicher fester Anteil | niedrigster Satz |

Shopify Basic Kosten: Was zahlen Sie im Einstiegsplan?
Im Plan Shopify Basic zahlen Sie die niedrigste Grundgebühr der Standardpläne. Dafür ist der Prozentsatz, den Shopify Payments je Online-Kartenzahlung berechnet, höher als bei Grow, Advanced und Plus. Zu diesem Prozentsatz kommt bei jeder Zahlung ein fester Anteil dazu. Das hat eine Folge, die viele übersehen: Bei kleinen Bestellwerten fällt der feste Anteil stark ins Gewicht. Bei vielen Bestellungen können die Zahlungsgebühren in einem Monat höher sein als die Plangebühr selbst.
Basic beurteilen Sie deshalb nie nur nach dem Abopreis. Rechnen Sie so: Plangebühr plus erwarteter Kartenumsatz mal Prozentsatz plus Zahl der Bestellungen mal fester Anteil. Die Werte dafür stehen auf shopify.com/de/preise. Ein Beispiel, das Vergleichsseiten selten durchspielen: Zwei Shops mit gleichem Monatsumsatz zahlen unterschiedlich viel, wenn der eine viele kleine Bestellungen hat, etwa Ersatzteile oder Zubehör, und der andere wenige große, etwa Möbel. Der erste zahlt den festen Anteil viel öfter. Ein weiterer Punkt: Basic enthält laut Preisseite die wenigsten Mitarbeiterkonten aller Pläne. Arbeiten im Shop mehrere Personen mit eigenem Zugang, zum Beispiel Versand, Kundenservice und Buchhaltung, prüfen Sie dort die genaue Grenze, bevor Sie sich festlegen. Wer noch nicht weiß, ob der Shop trägt, fängt meist mit monatlicher Zahlung an und wechselt erst ins Jahresabo, wenn die Zahlen stabil sind. Hinweis: DigifyNow ist Partner von Shopify.
Wie viel Provision nimmt Shopify?
Eine Provision wie ein Marktplatz nimmt Shopify nicht. Es fallen aber Gebühren je Zahlung an, und wie hoch die sind, hängt vom Zahlungsweg ab. Laut shopify.com/de/preise (Stand: Oktober 2026) gibt es zwei Fälle:
- Shopify Payments: Sie zahlen nur die Kartengebühr Ihres Plans, also einen Prozentsatz plus einen festen Anteil je Zahlung. Der Prozentsatz sinkt von Basic über Grow und Advanced bis Plus. Der feste Anteil ist in allen Plänen gleich.
- Externer Zahlungsanbieter: Shopify verlangt zusätzlich eine Transaktionsgebühr auf jede Zahlung. Auch sie sinkt mit jedem höheren Plan. Die Gebühren des externen Anbieters selbst kommen noch dazu.
Was in der Praxis schiefgeht: Ein Händler bindet aus Gewohnheit seinen bisherigen Zahlungsanbieter an und rechnet nur mit dessen Gebühren. Die Transaktionsgebühr von Shopify fällt dann bei jeder Bestellung zusätzlich an und taucht erst in der Abrechnung auf. Die Sätze auf der Preisseite gelten für Online-Standard-Kartenzahlungen. Für andere Zahlungsarten prüfen Sie die Konditionen im Shopify-Konto. DigifyNow ist Partner von Shopify. Die Angaben hier stammen allein aus der Preisseite.

Ab welchem Umsatz lohnt sich Grow oder Advanced?
Höhere Pläne kosten mehr Grundgebühr, verlangen aber einen niedrigeren Prozentsatz je Kartenzahlung. Ab wann sich das ausgleicht, rechnen Sie selbst aus. Sie brauchen dafür nur die Werte von shopify.com/de/preise und Ihren erwarteten Kartenumsatz:
- Mehrkosten ermitteln: Plangebühr des höheren Plans minus Plangebühr des aktuellen Plans, jeweils in derselben Zahlungsweise.
- Ersparnis je Euro Umsatz ermitteln: Prozentsatz des aktuellen Plans minus Prozentsatz des höheren Plans.
- Gleichstand berechnen: Mehrkosten geteilt durch die Ersparnis. Das Ergebnis ist der monatliche Kartenumsatz über Shopify Payments, ab dem der teurere Plan bei den Gebühren gleichzieht.
- Mit Ihrer Prognose vergleichen: Liegt Ihr realistischer Umsatz deutlich darunter, bleibt der kleinere Plan günstiger.
Die Rechnung hat Grenzen. Den festen Anteil je Zahlung können Sie weglassen, weil er in allen Plänen gleich ist. Die Pläne unterscheiden sich aber auch im Funktionsumfang, etwa bei den Mitarbeiterkonten: Laut shopify.com/de/preise (Stand: Oktober 2026) steigt deren Zahl von Basic über Grow bis Advanced. Brauchen Sie mehr Zugänge, als Ihr Plan enthält, entscheidet diese Grenze und nicht die Gebühr. Mit einem externen Zahlungsanbieter verschiebt sich der Gleichstand deutlich nach unten, weil dann zusätzlich die Transaktionsgebühr mit jedem Plan sinkt. Rechnen Sie diesen Fall getrennt. Hinweis: DigifyNow ist Partner von Shopify.
Welche Kosten kommen neben dem Shopify-Plan dazu?
Der Plan ist oft nicht der größte Posten. Diese Kosten kommen dazu, ihre Höhe hängt von Ihrem Shop ab:
- Theme: Es gibt kostenlose und kostenpflichtige Themes. Häufig kostet die Anpassung an Ihr Design mehr als das Theme selbst.
- Apps mit Monatsabo: Bewertungen, Produktfilter, Rechtstexte oder Upselling laufen oft über Apps, die monatlich abgerechnet werden. Jede wirkt für sich günstig, aber über die Zeit sammeln sich Abos an, die niemand mehr prüft.
- Domain: Die eigene Domain kostet jedes Jahr.
- Externe Zahlungsanbieter: deren eigene Gebühren plus die Transaktionsgebühr von Shopify.
- Umsetzung: Einrichtung, Produktdaten, Übernahme aus dem alten Shop und Schnittstellen zu Warenwirtschaft oder Buchhaltung. Macht das eine Agentur, bestimmen Umfang, Zahl der Schnittstellen und Zustand Ihrer Daten den Preis.
- Laufender Betrieb: Updates von Theme und Apps, Pflege und Fehlersuche, wenn sich zwei Apps gegenseitig stören.
Eine feste Summe für einen kompletten Shop gibt es nicht. Eine belastbare Zahl entsteht erst, wenn Produktanzahl, Varianten, Schnittstellen und Datenquellen feststehen. Ein praktischer Prüfschritt für bestehende Shops: Exportieren Sie einmal im Quartal die Liste der installierten Apps aus dem Admin-Bereich und schreiben Sie zu jeder App, wer sie nutzt und wofür. Apps ohne Antwort sind Kandidaten zum Kündigen. Nach derselben Logik wie beim Shop entsteht auch der Preis bei individueller Software, wie wir im Artikel über die Faktoren hinter den App-Entwicklungskosten beschreiben. DigifyNow ist Partner von Shopify.

Wie lange ist Shopify kostenlos?
Dauerhaft kostenlos ist Shopify nicht. Laut shopify.com/de/preise (Stand: Oktober 2026) beginnt jedes Konto mit einer kostenlosen Testphase von 3 Tagen. Danach zahlen Sie bei den meisten Abos für die ersten 3 Monate nur einen symbolischen Betrag, erst dann gilt der normale Planpreis. Die genauen Bedingungen stehen auf der Preisseite und ändern sich gelegentlich. Die günstige Startphase eignet sich, um Produkte anzulegen, das Theme einzurichten und den Bestellablauf mit Testbestellungen durchzuspielen. Typischer Fehler: Die Startphase geht fürs Design drauf, und Zahlungsanbieter, Versandregeln und Rechtstexte stehen noch nicht, wenn der volle Preis fällig wird. Planen Sie deshalb von hinten: Was muss am letzten Tag der Startphase laufen? DigifyNow ist Partner von Shopify.
Wann lohnt sich Shopify, und wann nicht?
Shopify lohnt sich, wenn Sie einen eigenen Shop unter eigener Marke wollen und Hosting, Sicherheitsupdates und Checkout nicht selbst betreiben möchten. Das übernimmt Shopify als gehosteter Dienst. Weniger passt Shopify, wenn Sie nur gelegentlich ein paar Artikel verkaufen. Dann frisst die Grundgebühr einen großen Teil der Marge, und ein Marktplatz wie Etsy oder eBay kommt näher an das, was Sie brauchen. Schwierig wird es auch, wenn Ihr Ablauf stark vom Standard-Shop abweicht, etwa bei Preisen je Kunde, Konfiguratoren oder Bestellungen mit Freigabe. Dann landen Sie schnell bei vielen Apps. DigifyNow ist Partner von Shopify.
Selbst gehostete Systeme wie WooCommerce als Erweiterung für WordPress oder Shopware haben ein anderes Kostenmodell: keine Plangebühr an Shopify, dafür Hosting, Updates und Sicherheit in eigener Verantwortung. Welches Modell günstiger ist, hängt davon ab, ob Sie den Betrieb lieber einkaufen oder selbst stemmen. Weil DigifyNow Partner von Shopify ist, sollten Sie das bei unserer Einschätzung wissen.

Eigenes Frontend statt App-Abos: der Ansatz von DigifyNow
Dieser Abschnitt beschreibt unser eigenes Angebot und ist kein Vergleich. DigifyNow ist Partner von Shopify, als offizielle Shopify-Partneragentur, und baut Shops, bei denen Shopify im Hintergrund Produkte, Bestellungen und Checkout verwaltet. Die Oberfläche, die Ihre Kunden sehen, ist ein eigenes Frontend. Funktionen, für die sonst eine App mit Monatsabo installiert würde, programmieren wir direkt dort hinein. Der Shopify-Plan und die Zahlungsgebühren bleiben. Wegfallen können laufende App-Abos. Dafür kommt einmalige Entwicklung dazu, und das Frontend muss gepflegt werden.
Für einen kleinen Shop mit Standardsortiment lohnt sich das selten, da reicht ein gutes Theme mit wenigen Apps. Interessant wird es, wenn die App-Liste über die Zeit gewachsen ist oder Abläufe gebraucht werden, die keine App sauber abbildet. Wie das technisch aussieht, steht im Artikel über ein eigenes Shopify-Frontend ohne Plugins. Wer seinen Onlineshop erstellen lassen möchte, findet den Ablauf auf unserer Leistungsseite. Auch hier gilt: DigifyNow ist Partner von Shopify.
Wann sich Unterstützung lohnt
Hilfe von außen lohnt sich vor allem in drei Fällen: wenn Sie einen bestehenden Shop mit vielen Produkten und Altdaten umziehen, wenn Warenwirtschaft oder Buchhaltung angebunden werden müssen oder wenn die App-Kosten unübersichtlich geworden sind. Einen einfachen Shop mit wenigen Produkten richten viele Händler gut selbst ein. Legen Sie sich für ein Gespräch zurecht: die ungefähre Zahl an Produkten und Varianten, den erwarteten Monatsumsatz, Ihre aktuelle App-Liste mit den Abos und die Systeme, mit denen der Shop verbunden werden soll. DigifyNow ist Partner von Shopify. Über das Kontaktformular können Sie eine kostenlose, unverbindliche Einschätzung Ihres Shop-Vorhabens anfragen. Danach wissen Sie, welche Kostenblöcke bei Ihnen anfallen. Einen Festpreis vorab gibt es dabei nicht.

Häufige Fragen
Was kostet Shopify im Monat?
Shopify kostet die Plangebühr von Basic, Grow, Advanced oder Plus plus eine Gebühr je Zahlung. Über Shopify Payments ist das ein Prozentsatz plus fester Anteil, bei einem externen Zahlungsanbieter kommt eine Transaktionsgebühr dazu. Die aktuellen Beträge stehen auf shopify.com/de/preise (Stand: Oktober 2026). Theme, Apps und Domain kommen hinzu. DigifyNow ist Partner von Shopify.
Hat Shopify versteckte Kosten?
Versteckt sind die Kosten nicht, aber leicht zu übersehen. Typisch sind drei Posten: die zusätzliche Transaktionsgebühr bei einem externen Zahlungsanbieter, App-Abos, die monatlich laufen, und die jährliche Domaingebühr. Dazu kommt der feste Anteil je Zahlung, der bei vielen kleinen Bestellungen stärker ins Gewicht fällt als der Prozentsatz. DigifyNow ist Partner von Shopify.
Was ist besser, Shopify oder Etsy?
Etsy ist ein Marktplatz: Ihre Produkte stehen neben denen anderer Verkäufer, und die Besucher bringt die Plattform mit. Shopify ist ein eigener Shop unter Ihrer Domain. Den Traffic holen Sie selbst, dafür gehören Ihnen Marke und Kundenbeziehung. Für einen ersten Test mit wenigen Artikeln passt Etsy oft besser, für einen dauerhaften Markenshop eher Shopify. Beides parallel geht auch. DigifyNow ist Partner von Shopify.
Lohnt sich bei Shopify die jährliche Zahlung?
Im Jahresabo ist der Monatspreis bei Basic, Grow und Advanced laut shopify.com/de/preise niedriger als bei monatlicher Zahlung. Dafür binden Sie sich ein Jahr. Monatliche Zahlung ist das geringere Risiko, solange unklar ist, ob der Shop bleibt oder ob Sie bald den Plan wechseln. Das Jahresabo passt, wenn Plan und Umsatz stabil sind. DigifyNow ist Partner von Shopify.
Sind die Shopify-Preise netto oder brutto?
Die Preisseite shopify.com/de/preise sagt dazu nichts. Den Steuerstatus sehen Sie auf Ihrer Rechnung. Sitzt der Rechnungssteller in einem anderen EU-Staat, kann bei Unternehmern die Steuerschuld nach § 13b UStG auf Sie übergehen. Was das für Kleinunternehmer nach § 19 UStG bedeutet, klären Sie mit Ihrer Steuerberatung. DigifyNow ist Partner von Shopify und gibt dazu keine verbindliche Auskunft.